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Berichte
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------------------------------------------------- Hinweise für das Einsenden von Berichten -------------------------------------------------
Datumsangaben beziehen sich auf die Veröffentlichung, nicht auf das Datum des Ereignisses!
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TV Dieburg verabschiedet sich aus 2. Liga
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31.01.2012 Am Wochenende hatten die Dieburger ihren letzten Spieltag der Runde. Mit großen Hoffnungen sind die Hessen nach Völklingen gereist um den Klassenerhalt klar zu machen.
Im ersten Spiel traf der TVD gleich auf den Gastgeber aus Völklingen. Der Tabellen letzte hatte aber genauso die Chance auf den Klassenerhalt wie Dieburg. Dies zeigte sich auch schon im ersten Satz. Es ging von Anfang bis Ende sehr knapp zu. Mit einem 15:13 konnte sich der Gastgeber durchsetzten. Im zweiten Satz steigerte sich der TVD und konnte mit einem klaren 11:6 den Satz für sich entscheiden. Doch im dritten und auch vierten Satz zeigten die Dieburger eine schlechte Leistung. In allen Bereichen konnten die Hessen nicht überzeugen und Völklingen konnte so mit 11:3 und 11:8 das Match für sich entscheiden.
Nun musste der TVD unbedingt das zweite Spiel des Tages gegen Karlsdorf gewinnen um in der Liga zu bleiben. Die ersten beiden Sätze liefen erneut bei den Hessen ohne Anzeichen das Spiel gewinnen zu können. Mit 11:5 und 12:10 gingen die Sätze an Karlsdorf. In Satz drei und vier kämpften die Dieburger wieder und wollten sich nicht so einfach besiegen lassen. Mit 11:9 und 11:8 schlugen die Hessen zurück und glichen mit 2:2 aus. Nun musste der entscheidende fünfte Satz die Entscheidung bringen. Der TVD kämpfte zwar sehr hart hatte aber am Ende nicht die Mittel gegen Karlsdorf dagegen zu halten. Mit 7:11 mussten die Dieburger den letzten Satz abgeben und verloren so das Spiel mit 2:3.
Nach dem dann im letzten Spiel sich Völklingen mit 3:2 gegen Karlsdorf durchsetzten konnte, war es klar das die Hessen aus der 2. Liga abgestiegen waren.
Nun will man sich voll darauf konzentrieren so schnell wie möglich wieder zurück zu kommen und das am besten schon im Feld. Da der Kader so zusammen bleibt, ist damit zu rechnen das wir die Hessen schnell wieder in der 2.Liga sehen.
Matthias Klenk
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Pfungstadt mit zwei Gesichtern
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30.01.2012 Am vergangenen Samstag gastierten die Faustballer des TSV Pfungstadt beim Tabellensechsten aus Waibstadt.
Während Pfungstadt unter normalen Umständen als Favorit in dieses Spiel gegangen wäre, musste sich Pfungstadt auf Grund der immer noch andauernden Rückenverletzung des Pfungstädter Kapitäns Patrick Thomas mit der Außenseiterrolle begnügen. Doch überraschender Weise fand Pfungstadt den besseren Start ins Spiel. Nachdem man sich bis auf drei Punkte von Waibstadt absetzen konnte, entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, welches der TSV am Ende mit 12:10 für sich entschied.
Auch in den Sätzen 2 und 3 war das Spiel sehr knapp, gute Abwehraktionen beider Mannschaften und vor allem die taktische Spielweise der Pfungstädter sorgten für überdurchschnittlich lange Ballwechsel. Dennoch behielt Pfungstadt auch in diesen Sätzen die Oberhand (11:7 / 11:8) und konnte mit einem 3:0 Vorsprung zufrieden in die Pause gehen.
Doch nach der Pause trat die Pfungstädter Mannschaft wie ausgewechselt auf. Während Waibstadt zunehmend besser ins Spiel fand, funktionierte auf Seiten der Hessen nur noch wenig. „Vor allem im Bereich des Angriffs passierten zu viele Fehler in dieser Phase des Spiels. Als Abwehrspieler bist du da machtlos.“ Erläutert Oliver Späth die Situation. So ging der vierte Satz mit 11:6 an die Gastgeber.
In den weiteren vier Sätzen des Spiels wurde Pfungstadt schließlich streckenweise vorgeführt, welche mit 11:2, 11:3, 11:6 sowie 11:5 an den badischen Gastgeber gingen und somit zum 5:3 Entstand führten. „Heute haben wir das Spiel in den ersten drei Sätzen überwiegend kontrolliert und es dann direkt nach der Satzpause komplett aus der Hand gegeben. Sowas darf normalerweise nicht passieren.“ Fasst Sebastian Thomas das Spiel enttäuscht zusammen.
Am kommenden Samstag empfängt der TSV Pfungstadt schließlich den Tabellenletzten TV Unterhaugstett, der nach Punkten bereits abgestiegen ist. Während der TV Unterhaugstett weiterhin ohne ihren Stammangriff verletzungsbedingt auskommen muss, hofft Pfungstadt auf eine Rückkehr von Patrick Thomas. Anpfiff ist um 16 Uhr in der Wilhelm-Leuschner-Halle in Pfungstadt.
Hendrik Vetter
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Dieburg weiterhin erfolgslos
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27.01.2012 Auch am Vorletzten Spieltag der 2. Bundesliga West bleiben die Dieburger ohne Sieg. In Tiefenthal traf man auf die Gastgebermannschaft (Platz 2) und auf die zweite Gastmannschaft aus Käfertal (Platz3).
Im ersten Spiel gegen Käfertal hatte der TVD Startschwierigkeiten. Mit vielen Eigenfehlern machte man es dem Gegner einfach den Satz mit 11:3 zu gewinnen. Im zweiten Satz fingen sich die Hessen und zeigte eine tolle Aufholjagt. Mit 5:8 lag man schon deutlich zurück, doch dann erwischte der TVD eine tolle Serie und drehte den Satz zum 12:10. Auch im dritten Satz zeigte sich Dieburg Kampfstark. Mit 9:7 lag der TVD kurz vor Satzende bereits in Führung, doch dann schlichen sich leichte Fehler im Spiel ein und man musste den Satz mit 9:11 abgeben. Im letzten Satz spielten die Hessen zwar gut mit, doch auch hier machten die kleinen Fehler im Spiel den Unterschied. Mit 11:8 ging auch der letzte Satz an Käfertal.
Im zweiten Spiel des Tages traf der TVD dann auf die Gastgebermannschaft aus Tiefenthal. Ähnlich wie im ersten Spiel verschliefen die Hessen den Satz und mussten diesen mit 2:11 abgeben. Im zweiten wurde der TVD dann aber stärker und hielt dagegen. Mit 11:9 ging der zweite Satz knapp an Tiefenthal. Im dritten Satz wurden die Dieburger dann für ihren Kampfgeist belohnt und holten sich diesen mit 11:8. Leider war im vierten Satz dann die Luft weg und man konnte nur zusehen wie Tiefenthal mit 11:5 sich auch den letzten Satz sicherte. Somit qualifizierte sich Tiefenthal zu den Aufstiegsspielen und der TV Dieburg muss weiter um den Klassenerhalt bangen. Die Entscheidung wir wohl am letzen Spieltag entschieden ob die Hessen im nächten Jahr erneut in der Halle antreten dürfen.
Für den TV Dieburg spielten: Stefan Seehausen, Max Ilner, Wolfgang Dischka, Detlef Schiefelbein, Alexander Szymanski, Tim Arnold, Daniel Brügger und Matthias Klenk.
Matthias Klenk
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Pfungstadt rutscht ab auf Platz 2
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22.01.2012 Im Heimspiel gegen den TV Öschelbronn tun sich die Pfungstädter schwer und verlieren zum Schluss mit 3:5. Dennoch haben sie sich bereits jetzt zusammen mit dem TV Vaihingen für die Deutsche Meisterschaft im März in Stuttgart qualifiziert.
Wie auch schon letzte Woche startete die Pfungstädter Mannschaft ohne den verletzten Patrick Thomas, der weiterhin mit Rückenproblemen zu kämpfen hat. Während die Mannschaft jedoch im Spiel gegen Stammheim am vergangenen Samstag anfangs erhebliche Schwierigkeiten hatte, fand man dieses Mal deutlich besser ins Spiel. Vor allem Nick Trinemeier, gelernter Zweitangreifer, konnte Patrick Thomas anfangs würdig vertreten. Immer wieder schaffte er es, das Aufbauspiel der gegnerischen Mannschaft durch seine präzisen Angaben zu stören, und auch aus dem Spiel punktete er fast nach Belieben. So konnte der TSV die ersten beiden Durchgänge mit 11:4 und 11:7 für sich entscheiden.
Doch mit dem dritten Satz kam die Wende im Pfungstädter Spiel. Der TSV agierte unkonzentriert, immer wieder schlichen sich Fehler ein, welche der Gegner nutzte, um besser ins Spiel zu finden. Mit dem gewonnenen dritten Satz schaffte Öschelbronn den Anschluss und konnte zuversichtlich in die Pause gehen. „Der dritte Satz war wahrscheinlich der Knackpunkt im Spiel. Hätten wir den gewonnen, wäre das Spiel sicherlich ganz anders ausgegangen. Aber leider haben wir so den Gegner wieder stark gemacht.“ Schildert Hendrik Vetter die Situation.
Auch nach der Pause konnten die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel sehen, welches durch lange Spielwechsel geprägt war. Doch auch am Ende des vierten Satzes musste der TSV den kürzeren ziehen und verlor diesen mit 7:11, konnte jedoch im fünften Satz wieder auf 3:2 erhöhen (11:7). Allerdings brauchte der TV Öschelbronn nicht lange für eine Antwort auf den Satzverlust. In einem hektischen sechsten Satz schafften sie erneut den Ausgleich, auch weil Pfungstadt beim Stand von 7:8 für Öschelbronn einen taktischen Fehler beging. Nick Trinemeier versuchte noch rechtzeitig vor der gegnerischen Angabe die Seite mit Zweitangriff Sebastian Thomas zu wechseln, doch während beide wechselten nutzte TV Ö-Angreifer Brüggemann die Situation aus und verwandelte zum 9:7.
Daraufhin klappte nicht mehr viel auf Pfungstädter Seite. „Den siebten Satz haben wir heute quasi verschenkt. Wir alle haben zu viele Fehler gemacht und das können wir uns ohne Patrick definitiv nicht mehr erlauben.“ Schlussfolgert Sebastian Thomas. So ging auch der siebte Satz an die Mannschaft aus Baden.
Einzig und allein im achten und letzten Satz erstarkte die Pfungstädter Mannschaft jedoch noch einmal, wehrte 2 Matchbälle ab, musste sich zum Schluss allerdings doch geschlagen geben. Beim Stand von 10:9 verwandelt Brüggemann den dritten Matchball schließlich mit einem Angaben-Ass.
Trotz der 3:5-Niederlage ist Pfungstadt bereits jetzt für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Im schlimmsten Fall winkt Platz 3, welcher für die Qualifikation ausreicht. „Den ersten Platz haben wir heute zwar verspielt, aber hauptsache wir sind qualifiziert für die DM. Bis zur DM ist Patrick dann wahrscheinlich auch wieder fit.“ Sagt Nick Trinemeier in die Zukunft blickend.
Am nächsten Wochenende trifft Pfungstadt dann auswärts auf den TV Waibstadt, die sich an diesem Wochenende erfolgreich gegen den TV Stammheim durchsetzen können. Auch Waibstadt hat noch Chancen, sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren, es wird also ein packendes Spiel erwartet. Anpfiff ist um 18 Uhr.
Hendrik Vetter
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TGO-Faustballer starten neuen Internet-Auftritt
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19.01.2012 Faustball hat nichts mit Altherrensport gemeinsam. Das wissen Sportfans schon lange. Nun zeigen die Faustballer der TG Offenbach auch unter www.tgo-faustball.de, wie frisch, dynamisch und modern ihr Sport ist. Umgesetzt hat den Webauftritt Medien- und Marketingkoordinator Andreas Einbock mit der Offenbacher Marketingagentur trend4.
Innerhalb von drei Monaten ist eine optisch ansprechende Web-Präsenz entstanden. „Markenzeichen sind einfache und klare Struktur, ein dominantes Ankündigungsfeld, ein neuartiges Shopsystem und die blaue Vereinsfarbe“, sagt Andreas Einbock und ergänzt: „Besonders auffallend ist aber Daniel Horn, der in die Navigationsleiste fliegt“. Für den TGO-Angreifer, der sich Mitte Dezember 2011 das Kreuzband gerissen hatte, ist das Trost und Ansporn zugleich. „Das sieht richtig gut aus. Ich hoffe nur, das ich schnell wieder so springen kann, wie auf dem Bild“, so Horn. Mit seinen Mitspielern ist der Schlagmann auf der Team-Website mit einem kleinen Fragebogen zu finden.
Ebenfalls nur einen Mouseklick entfernt ist bereits jetzt der Spielplan für die Zweitliga-Saison aufgeführt. Ergänzt wird das Online-Angebot durch ein Video und Erklärungen zu den Faustball-Regeln sowie mit einem Einblick in die wechselvolle Geschichte der Abteilung. Natürlich fehlen auch nicht die Anfahrtswege für die Spieltage und Trainings auf der Offenbacher Rosenhöhe und der Sporthalle in Hausen sowie ein Gästebuch und Social-Media-Buttons für Google+ und Facebook, wo die TGO-Faustballer bereits seit Dezember mit einer eigenen Seite vertreten sind (https://www.facebook.com/TGOFaustball).
Doch nicht nur die TGO-Mannschaft betritt mit ihrer ersten eigenen Homepage Neuland. „Das war eine spannende Herausforderung, da wir sonst für Kunden aus anderen Branchen aktiv sind“, sagt Dennis Beker, Inhaber der Marketingagentur trend4 aus Offenbach. Mit einem neuartigen Shopsystem, so Beker, können Vereinsmitglieder und alle anderen Homepage-Besucher, im Internet bestellen und dadurch den TGO-Faustballern spenden. „Der Käufer muss sich nicht extra anmelden oder einwählen. Der Artikel wird dadurch nicht teurer. Und personenbezogenen Daten werden nicht gesammelt“, zählt der 27-jährige Marketingexperte die Vorteile des „Baukastens“ unterhalb der eigentlichen Homepage auf.
Vor allem die Besonderheiten dieses Sports, seien eine interessante Erfahrung bei der Programmierung und Gestaltung gewesen. Die ist mit dem Start im weltweiten Netz allerdings nicht abgeschlossen. Beker: „Es sind noch kleinere Anpassungen notwendig, um alles noch nutzerfreundlicher zu gestalten.“ So werden bis zum Start der Feldsaison mit dem ersten Spieltag am 5. Mai 2012 noch die Funktion der Bildergalerie ergänzt sowie die Informationen für Sponsoren und Medien erweitert.
Andreas Einbock
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Pfungstadt muss erste Saisonniederlage hinnehmen
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16.01.2012 Durch den Ausfall von Patrick Thomas zog der TSV Pfungstadt am Samstagabend gegen den TV Stammheim mit 5:4 den Kürzeren. Die Landeshauptstädter fügten somit dem Spitzenreiter nach neun siegreichen Spielen in Folge die erste Saisonniederlage zu.
Die Hiobsbotschaft ereilte den TSV vor Spielbeginn. Der zuletzt überragend agierende Patrick Thomas musste aufgrund von Rückenproblemen passen und so rückte Nick Trinemeier von der rechten auf die linke Angriffseite und wurde von Ajith Fernando in der Offensive unterstützt. Die Abwehrreihe bildeten Sebastian Thomas, Hendrik Vetter und Andrew Fernando. Auch der TV Stammheim hatte vor Spielbeginn einige Ausfälle zu vermelden und so wurden die Nachwuchshoffnung Ueli Reißner und der Routinier Marc Flesch ins Bundesligaaufgebot berufen. „Uns war natürlich schon vor dem Spiel klar, dass es heute ganz schwer werden würde. Patrick hat insbesondere im Block und in der Angabe dafür gesorgt, dass wir in der Halle bislang ungeschlagen sind“, war sich Ajith Fernando vor dem Match der Schwere der Aufgabe bewusst. Die 420 Zuschauer in Stuttgart sahen von Anfang an eine Partie, die stark von Taktik geprägt war. Krüger und Trinemeier nahmen sich gegenseitig immer wieder mit der Angabe aus dem Spiel und sorgten so dafür, dass gelernte Abwehrspieler immer wieder zum Spielschlag kamen. „Ich glaube Ajith und ich, und auf Stammheimer Seite Chris Nacke und Jan Ehrhardt haben heute mehr Spielschläge machen müssen als in allen neun Saisonspielen davor zusammen.“ Konstatierte Sebastian Thomas nach Spielschluss. Stammheim profitierte in den ersten fünf Sätzen von der hohen Fehlerquote auf Pfungstädter Seite und auch aus dem Zweitschlag punktete der TV Stammheim immer wieder. Einzig in Durchgang drei konnte Pfungstadt eine konzentrierte Leistung abrufen und diesen Satz für sich entscheiden. Erst die drohende Niederlage beim Stand von 1:4 weckte den Siegeswillen beim TSV wieder und durch guten Spielaufbau und druckvolle Angriffe konnte man zum 4:4-Satzstand ausgleichen. „Auch wenn das heute kein gutes Spiel war, so hat die Aufholjagd großen Spaß gemacht. Wir haben aber auch vom konditionellen Einbruch von Marc Krüger profitiert.“ Fasste Hendrik Vetter zusammen. Ein Glücksgriff gelang dem Stammheimer Trainer Bork mit der Hereinnahme von Routinier Marc Flesch, der ab dem achten Satz Krüger im Angriff unterstützte. Flesch punktete nach kurzer Eingewöhnungsphase immer wieder und hatte großen Anteil daran, dass der TV Stammheim sich im Entscheidungssatz noch einmal aufrappeln konnte und sich so den Sieg sichern konnte. Für Stammheim waren die zwei Punkte enorm wichtig im Rennen um die Qualifikationsplätze zur Deutschen Meisterschaft. Pfungstadt hingegen steht weiterhin auf dem ersten Rang mit zwei Punkten Vorsprung auf Verfolger Vaihingen/Enz. „Unser Hauptaugenmerk liegt jetzt auf der Vorbereitung auf die DM und auf der Genesung unserer angeschlagen Spieler. Die Niederlage heute war kein Beinbruch und die Mannschaft hat heute viel Erfahrung gesammelt, die uns in Zukunft noch sehr helfen wird.“ Gab sich Dieter Thomas trotz der Niederlage versöhnlich. Am Sonntag um 11:00 Uhr trifft der TSV in heimischer Halle auf den TV Öschelbronn, welcher sich zurzeit auf dem 6. Tabellenplatz steht und sich somit in nächster Nähe der Abstiegsplätze befindet.
Hendrik Vetter
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Dieburg weiterhin mit Niederlagenserie
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20.12.2012
Auch an diesem Wochenende kassierten der TV Dieburg zwei bittere Niederlagen. Zu Gast in Oppau hieß es gegen den Tabellenschlechteren Gastgeber und die zweite Gastmannschaft aus Wünschmichelbach zu bestehen.
Im ersten Spiel traf man auf die ersatzgeschwächte Mannschaft aus Wünschmichelbach. Diese hat im ersten Spiel des Tages bereits glatt mit 0:3 gegen Oppau verloren und der TVD wollte da anknüpfen.
Im ersten Satz sah es auch ganz danach aus, dass dieses Vorhaben umzusetzen ist. Mit 11:5 konnte der TVD sich Satz 1 deutlich sichern.
Im zweiten erwischten die Hessen dann einen schlechten Start und lagen schnell in Rückstand. Doch zum Satzende hin erspielte sich der TVD dann die 10:8 Satzführung und hätte den Satz zu machen können. Stattdessen konterte Wünschmichelbach und holte sich mit 12:10 Satz zwei. Dies war der Bruch im Spiel der Hessen. Nun schlichen sich immer mehr Fehler ein. Ob im Angriff oder Abwehr, keiner konnte mehr überzeugen. Mit 8:11 mussten die Dieburg dann Satz drei abgeben und auch der letze Satz ging mit 11:5 dann deutlich an Wünschmichelbach.
Trotz der bitteren Niederlage musste der TVD nun versuchen, gegen den Gastgeber zu Punkten:
Erneut schafften die Dieburger einen guten Start. Mit 11:7 sicherten sich die Hessen den ersten Satz und zeigen sich von der Niederlage davor unbeeindruckt. Im zweiten Satz wurde das Spiel des TVD dann wieder ungenauer. Wenn es im Angriff lief zeigte die Abwehr schwächen und stand die Abwehr machte der Angriff die Fehler. Mit 7:11 ging Satz 2 so an Oppau. Der dritte Satz wurde dann zum entscheidenden Satz in diesem Spiel. Der TVD kam gut in das Spiel und Oppau konterte immer wieder mit tollen Szenen. Die Hessen waren bei 11:10 immer in Führungen doch der Gastgeber gab nicht auf und glich immer wieder aus. In dieser heißen Phase schlich sich das Pech auf Dieburger Seite ein. Erst erwischte es den Angriff, bei dem ein Ausball noch von einem Dieburger Spieler berührt wurde. Und dann erwischte es die Abwehr, als ein sicherer Ball wegen Unstimmigkeiten nicht mehr gespielt wurde.
Das Pech nutzte der Gastgeber und gewann mit 15:14 Satz 3. Im vierten brach das Spiel der Hessen dann komplett ein. Mit einer Angriffsfehlerserie lag man schnell 8:1 in Rückstand. Zwar setzte man zwischendurch immer wieder Punkte doch mit 6:11 musste man auch das zweite Spiel abgeben.
Somit rutscht der TVD auf den drittletzten Platz und muss nun im neuen Jahr versuchen noch einmal Punkte zu sammeln, um sich in der Liga sich halten zu können.
Matthias Klenk
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Pfungstadt überwintert auf Platz 1
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19.12.2011
Pfungstadt startet erfolgreich in die Rückrunde und kann mit Siegen gegen Offenburg und Vaihingen die Tabellenspitze verteidigen. Beim 5:2 gegen Offenburg am Samstag tat sich der TSV Pfungstadt noch schwer, auch weil Patrick Thomas, der weiterhin an Rückenproblemen leidet, für das Spiel gegen Vaihingen geschont wurde. In genau diesem Spiel am nächsten Morgen zeigten die Pfungstädter ihre wahre Klasse und besiegten den TV Vaihingen ebenfalls mit 5:2.
Am Sonntag kam es schließlich zum langersehnten Duell der Meister, zu welchem der TSV nach Vaihingen (Enz) reiste. Der amtierende Deutsche Meister der Hallensaison war dort seit knapp 3 Jahren ungeschlagen. Diese unglaubliche Serie galt es für den TSV Pfungstadt zu brechen, wollte man auf Platz 1 ins neue Jahr starten. Die 300 Zuschauer vor Ort erlebten von der ersten Sekunde an ein turbulentes und hoch-unterhaltsames Spiel. Während Pfungstadt in den ersten 3 Sätzen ihre Überlegenheit deutlich demonstrierten und beim Stand von 3:0 zur Satzpause (11:6, 11:1, 11:6) in die Kabine verschwanden, kam es daraufhin zu einem Bruch im Pfungstädter Spiel. „In der Satzpause hatten wir noch festgehalten, wie wichtig der vierte Satz für uns ist. Wir hatten uns vorgenommen genauso wieder aufs Feld zu kommen, wie wir es auch verlassen hatten, doch das ist uns definitiv nicht gelungen. Wir haben viele Fehler gemacht und damit den Gegner stark gemacht.“ Als Kolja Meyer schließlich zum 11:9 punktete, tobte die gesamte Halle. Auch im fünften Satz zeigte sich gleiches Bild. Obwohl das Spiel weiterhin sehr knapp war, behielt Vaihingen auch in diesem Satz die Nase vorne und verkürzte dadurch auf 3:2.
Und auch im sechsten Satz geht Vaihingen zu Beginn mit 3:0 in Führung und ein Großteil der Zuschauer glaubte bereits an die Sensation, als es schließlich zu einer Schlüsselszene des Spiels kommt, als Zuspieler Sebastian Thomas aus Frust den Ball wegschießt. Diese Aktion wurde vom Schiedsrichter mit einer gelben Karte bestraft, welche zu einer hitzigen Diskussion führte. Doch als sich die Situation wieder beruhigt hatte und Nick Trinemeier bereits dabei war, seine Angabe auszuführen ertönte ein weiterer Pfiff des Schiedsrichters durch die Halle, auf welchen hin er Patrick Thomas ebenfalls die gelbe Karte zeigte. Dieser befand sich zum Zeitpunkt der Angabe im Sichtfeld des Schiedsrichters, was dieser als Unsportlichkeit auffasste und ihn verwarnte. „In dieser Phase des Spiels war eindeutig Vaihingen am Drücker. Im Nachhinein können wir uns sogar beim Schiedsrichter bedanken. Ironischer weise konnten wir mehr Profit aus den zwei gelben Karten als der Gegner schlagen und kamen dadurch wieder zurück ins Spiel." musste Nick Trinemeier nach Abpfiff schmunzelnd zugeben.
Dementsprechend war der siebte und letzte Satz des Tages für den TSV schließlich ein leichtes, souverän besiegte man den Gastgeber mit 11:4. „Heute haben wir endlich mal wieder Vollgas gegeben und gezeigt was in uns steckt. Während wir in anderen Partien eher inkonsequent spielten, haben wir heute bewiesen, dass wir im Vergleich zum letzten Jahr deutlich an Erfahrung und Stärke dazugewonnen haben. Dieser Sieg bedeutet uns sehr viel und belohnt auch unsere harte Arbeit im Training.“ fasst Abwehrspieler Hendrik Vetter das Spiel zusammen.
Nach 9 Spielen steht der TSV nun weiterhin ungeschlagen auf Platz 1 der Tabelle und kann zufrieden in die Winterpause gehen. Doch bereits am ersten Spieltag des neuen Jahres wartet am 14.Januar 2012 der TV Stammheim, welcher nach einer 1:5-Niederlage gegen Offenburg gegen den TSV in der Pflicht zu gewinnen steht, um bei der eigenen Deutschen Meisterschaft im März nicht auf der Tribüne zu sitzen.
Hendrik Vetter
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TSV Pfungstadt erringt Pflichtsieg
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17.12.2011
Der Tabellenführer konnte sich trotz Schonung seines Hauptangreifers Patrick Thomas gegen den Tabellensiebten FFW Offenburg durchsetzten und baut seine Führung auf 4 Punkte zum Zweitplatzierten TV Vaihingen aus.
Trotz des großen Abstandes im Tabellenrang, zeigten sich die Gäste aus Offenburg verbissen wehrhaft und setzten den TSV ständig unter Druck. Allerdings war das Spiel auch geprägt durch wechselseitige Fehlerhäufungen beider Mannschaften. Pfungstadt profitiert letztendlich und gewinnt mit 11:2 - 6:11 – 11:9 – 9:11 – 11:7 – 11:6 – 11:9
Der Gastgeber geht mit Nick Trinemeyer als Hauptangreifer in den ersten Satz und vertritt Patrick Thomas, der noch immer unter Rückenproblemen leidet und zunächst geschont werden soll.
Im ersten Satz scheint kommt Offenburg kaum in Tritt. Angreifer Stefan Konprecht scheint seinen Arm nicht Recht „kalibriert“ zu bekommen und vergibt insgesamt5 Angaben, die alle in Leine oder Aus gehen. Nick Trinemeyer dagegen kommt gut in Fahrt und macht deutlich, dass der TSV nicht nur einen guten Angreifer besitzt. Der Satz geht ohne großen Arbeitsaufwand mit 11:2 an den Gastgeber.
Im 2. Satz wandelt sich das Blatt komplett: Konprecht scheint seinen Arm nun „geeicht“ zu haben und setzt den TSV trotz einiger Ausbälle schwer unter Druck. Bevor Pfungstadt reagieren kann geht der Satz mit 6:11 an die FFW.
Im 3. Satz schleichen sich einige dumme Patzer ins Pfungstädter Spiel ein. Besonders Nick Trinemeyer vergibt einige gute Chancen. Ajith Fernando, am Zweitschlag eingesetzt, brilliert dagegen mehrmals mit spektakulären Abwehraktionen und einer unglaublichen Sprintgeschwindigkeit. Pfungstadt profitiert insbesondere vom guten Zusammenspiel der Positionen und erkämpft sich einen 11:9 Arbeitssieg.
Im 4. Satz bringt Trainer Dieter Thomas seinen Sohn doch aufs Feld, Nick Trinemeyer wechselt auf die Zweitschlagposition, übernimmt aber weiterhin die Angaben, die auch wieder sicherer die gegnerischen Lücken treffen. Allerdings kann auch der Offenburger Angreifer noch eine weitere Schippe drauflegen und triffst mit harten und gezielten Schlägen immer wieder präzise die Wandseite und lässt der Pfungstädter Abwehr keine Chance. Weiterhin spielt Konprecht taktisch schlau und nimmt Patrick Thomas durch Anspielen aus dem Angriff. Ein 9:11-Sieg ist der Lohn.
Wieder mit ausgeglichenem Satzverhältnis beginnt der 5. Satz mit einer Serie von 6 oder 7 Fehlern durch Nick Trinemeyer, der seine Patzer andererseits auch wieder ausbügelt und schöne Punkte setzt. Weiterhin wirkt sich auch die Präsenz von Patrick Thomas zählbar aus, dem man aber dennoch die Schmerzen im Rücken zuweilen in Gesicht ansieht. Mit 11:7 geht der Satz an den TSV.
Die verbleibenden 2 Sätze lässt sich Pfungstadt dann auch nicht mehr nehmen. Mit 11:6 gewinnen die Südhessen Satz Nr. 6. Der 7. Satz wird etwas mühselig mit 11:9 über die Ziellinie gezittert.
Mit diesem Sieg bleibt der TSV weiterhin ungeschlagen in seiner Liga und kann morgen mit 4 Punkten Vorsprung einigermaßen ruhig zum Duell gegen den Verfolger aus Vaihingen-Enz fahren.
Jens Huthmann
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Viel Licht und Schatten Nick Trinemeyer vertritt verletzten Patrick Thomas
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TV Dieburg mit Berg und Talfahrt
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12.12.2011
Der TV Dieburg traf am Wochenende auf den Gastgeber TV Weisel und die zweite Gastmannschaft, dem TSV Ludwigshafen. Im ersten Spiel ging es gleich gegen den Gastgeber und Tabellenführer aus Weisel. Im ersten Satz trat der TVD mit der ersten Garde an. Doch diese zeigte eine spielerisch und kämpferisch schlechte Leistung und musste mit 4:11 den Satz abgeben. Nach dem auf drei Positionen gewechselt wurde kam mehr Schwung in das Spiel. Mit 8:11 mussten die Hessen nur knapp den zweiten Satz abgeben. Im dritten hatte Dieburg, nach starker kämpferischer Leistung sogar Satzball, doch der Tabellenführer blieb abgeklärt und holte sich am Ende auch den letzen Satz mit 12:10.
Im zweiten Spiel des Tages traf der TVD auf den Tabellenletzen TSV Ludwigshafen. Hier erhofften sich die Hessen zwei Punkte um den Abstand zum Tabellenkeller auszubauen. Der Beginn lief auch ganz nach den Vorstellungen. Mit 6:1 war der TVD bereits in Führung gegangen, doch dann passierten zu viele Fehler im Angriff. Nach zwei Angabefehlern in Folge und Fehlern aus dem Spiel machte Dieburg den Gegner wieder stark. Mit 8:11 musste der TVD den Satz abgeben. Im zweiten fingen sich die Hessen und zeigte Kampfgeist. Mit 11:5 holte sich der TVD Satz zwei. Im dritten dann wieder der Einbruch. Mit zu vielen Fehlern im Angriff konnte der Gegner nicht unter Druck gesetzt werden. Mit 8:11 holte sich Ludwigshafen Satz drei. Der vierte Satz war hart umspielt. Durch Umstellung im Angriff kamen die Punkte wieder zurück. Mit einem knappen 12:10 sicherte der TVD sich den Satz. Somit ging es in den entscheidenden fünften Satz. Mit einer Verletzung am Elenbogen musste der bis dahin stark spielende Morten Stürze ausgewechselt werden. Dies brachte erneut Unruhe in das Dieburger Spiel. Der TVD zeigte zwar kämpferisch eine gute Leistung, doch es schlichen sich erneut zu viele Fehler in das Dieburger Spiel ein. Mit einem 8:11 musste man am Ende Ludwigshafen ziehen lassen. Natürlich herrschte große Enttäuschung nach dem Spiel. Es müssen nun im Training die Fehler analysiert werden um am kommenden Wochenende wieder mit alter Leistung auf Punktejagd zu gehen.
Für den TV Dieburg spielten: Stefan Seehausen, Morten Stürzer, Wolfgang Dischka, Max Ilner, Daniel Brügger, Alexander Szymanski, Tim Arnold und Matthias Klenk
Matthias Klenk
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TSV Pfungstadt beendet die Hinrunde ungeschlagen
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12.12.2011
Auch der MTV Rosenheim schafft es nicht den TSV Pfungstadt in die Schranken zu weisen und muss sich mit 5:2 (11:8 10:12 11:6 11:7 7:11 13:11 11:2) geschlagen geben. In einer über weite Strecken engen Partie kann sich Pfungstadt den siebten Sieg im siebten Spiel sichern.
Konzentriert startete der TSV in die Partie und profitierte von einigen Eigenfehlern auf Rosenheimer Seite. Steve Schmutzler spielte mit gewohnt hohem Risiko und konnte seine Mannschaft erst zu Ende des Satzes wieder heranbringen. Die Aufholjagd Rosenheims kam jedoch zu spät und der MTV musste den ersten Satz abgeben. Ein ähnliches Bild bot sich den Zuschauern auch im zweiten Satz. Pfungstadt konnte sich absetzen und hatte bei 10:8 zwei Satzbälle, die Rosenheim abwehren konnte und seinerseits den zweiten Durchgang für sich entscheiden konnte. Überzeugender agierte Pfungstadt dann in Satz drei und fuhr diesen locker mit 11:6 nach Hause. „Die ersten drei Sätze waren geprägt von vielen Eigenfehlern auf beiden Seiten. Man kann ohne Frage sagen, dass das spielerische Niveau nicht sonderlich hoch war“, fasste Patrick Thomas die Anfangsphase der Partie zusammen.
Etwas steigern konnten sich beide Teams nach der Satzpause, wobei der TSV auf 3:1 erhöhte, ehe Rosenheim im nachfolgenden Satz wieder verkürzen konnte. Der sechste Durchgang verlief ähnlich wie der zweite. Nur war es dieses Mal der MTV Rosenheim der es nicht schaffte seine Satzbälle zu verwandeln und den Satz abgeben musste. Rosenheims Gegenwehr war nun endgültig gebrochen und im siebten Satz konnte Pfungstadt den Sieg unter Dach und Fach bringen. „Wir haben uns ein bisschen durch die Vorrunde gemogelt. Häufig haben wir nicht unser Potenzial ausgeschöpft. Erfreulich ist aber, dass wir dennoch alle Spiele für uns entscheiden konnten. Am nächsten Wochenende wollen wir das Faustballjahr gegen Offenburg und Vaihingen erfolgreich beenden“, konstatiert Hendrik Vetter.
Am kommenden Samstag tritt Pfungstadt zu Hause gegen die FFW Offenburg an. Offenburg ist durch die Niederlage gegen Öschelbronn in die Abstiegsränge gerutscht und wird sicherlich alles daran setzen gegen Pfungstadt den Befreiungsschlag zu schaffen. Zum Spitzenduell gastiert der TSV dann tags darauf beim TV Vaihingen. Ein richtungweisendes Wochenende steht bevor.
Nick Trinemeyer
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Pfungstadt siegt in Unterhaugstett
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05.12.2011 Trotz Verletzungssorgen und schwacher Leistung setzt sich der TSV Pfungstadt gegen den Tabellenletzten aus Unterhaugstett mit 2:5 (11:9 3:11 3:11 11:5 7:11 8:11 8:11) durch und behauptet somit die Tabellenführung
Mit Patrick Thomas und Nick Trinemeier gingen die beiden etatmäßigen Angreifer in die Partie. Thomas hatte mit Rückenproblemen zu kämpfen, während Trinemeier an einer Knieverletzung laboriert. Ersetzt auf der Hauptangreiferposition wurde Patrick durch seinen Bruder Sebastian. Trinemeier startete auf der angestammten Position vorne rechts.
Auch der TV Unterhaugstett musste auf seinen Hauptangreifer Christian Erlenmayer verzichten. Ersetzt wurde dieser durch Robin Gensheimer. Gensheimer punktete zu Beginn des Spiels immer wieder und spielte fehlerfrei. Genau in diesem Punkt mangelte es auf Pfungstädter Seite besonders. Zu viele Eigenfehler setzten den TSV immer wieder unter Druck und der erste Satz musste abgegeben werden.
Die Betreuer Dieter Thomas und Werner Gehringer reagierten und brachten Patrick Thomas ins Spiel der nun den Spielschlag übernahm. „Unser Ziel war es Patrick heute zu schonen. Ärgerlich, dass kaum einer seine Normalform abrufen konnte und er deshalb in die Bresche springen musste“, äußerte sich Hendrik Vetter nach dem Spiel kritisch.
Konzentriert agierte Pfungstadt in den darauffolgenden Sätzen und konnte diese sehr deutlich gewinnen. Im vierten Satz kam der TSV-Motor jedoch wieder uns stottern und der TVU glich zum 2:2 aus.
Nach dem Satzausgleich reichten dem TSV drei durchschnittliche Abschnitte um das Spiel letztendlich zu seinen Gunsten zu entscheiden. Mit nunmehr zwölf Punkten führt Pfungstadt die Tabelle weiterhin an. Gefolgt von Vaihingen, Rosenheim und Stammheim. Auf den Abstiegsrängen stehen Öschelbronn und Unterhaugstett.
„Unterhaugstett hat uns das Leben sehr schwer gemacht und eine gute Partie abgeliefert. Was wir abgeliefert haben war auf jeden Fall schwach. In den nächsten drei Spielen vor Weihnachten müssen wir unsere Leistung gehörig steigern, um unsere weiße Weste zu behalten. Jetzt sind wir aber erst ein Mal erleichtert, dass es heute zum Sieg gereicht hat“, kommentierte Torsten Stix den Sieg.
Am kommenden Samstag gastiert der drittplatzierte MTV Rosenheim in Pfungstadt. Anpfiff ist um 16:00 Uhr.
Nick Trinemeyer
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Dieburg mit erfolgreichem Wochenende
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05.12.2011 Der TV Dieburg konnte sich am Wochenende Zuhause gegen Völklingen und Karlsdorf jeweils mit 3:1 durchsetzten. Somit rutscht man aus dem Tabellenkeller in Richtung Mittelfeld.
Im ersten Spiel ging es gegen den Gast aus Völklingen. Im ersten Satz erwischte der TVD einen eher schlechten Start. Mit zu vielen Eigenfehlern machte man den Gegner stark und verlor mit 11:7 Satz eins. Doch im zweiten Satz kam Dieburg dann in Fahrt. Aus einer sicheren Abwehr heraus konnte der TVD immer wieder erfolgreich seine Punkte im Angriff setzten. Mit 11:8 holte sich Dieburg diesen Satz. Im dritten Satz wurde es am Ende zwar wieder knapp, doch der Angriff funktionierte an diesem Wochenende und behielt die Nerven. Mit 13:11 ging auch dieser Satz an den TVD. Im vierten Satz gab sich Völklingen dann auf und Dieburg holte sich mit 11:5 auch den letzten Satz.
Im zweiten Spiel traf man auf den TSV Karlsdorf. Hier erwischte Dieburg diesmal einen super Start. Mit 11:2 holte man sich deutlich Satz eins gegen den viert Platzierten. Im zweiten Satz zeigte sich im Angriff bei Dieburg eine schwache Fase. Mit vielen Fehlern bei der Angabe musste der TVD den Satz mit 5:11 Abgeben. In Satz drei dann die Hessen wieder stark. 11:7 hieß es am Ende von Satz drei. Der vierte dann ein echter Krimi. Zum Ende des Satzes immer wieder der TVD mit einem Punkt vorne, doch Karlsdorf konnte immer wieder kontern. Mit einem Angabefehler der Gäste konnten die Hessen dann aber jubeln und sicherten sich so wichtige 4 Punkte. „Das war ein großer Schritt zum Klassenerhalt“, meinte der an diesem Wochenende einzigste Angreifer Matthias Klenk.
Für den TV Dieburg spielten: Stefan Seehausen, Alexander Szymanski, Wolfgang Dischka, Tim Arnold, Max Ilner, Detlev Schiefelbein und Matthias Klenk
Matthias Klenk
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TSV Pfungstadt mit Arbeitssieg
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(27.11.2011) TSV Pfungstadt siegt mit 5:2 gegen den TV Waibstadt in einem sehr wechselhaften Spiel. Patrick Thomas spielte mit Rückenproblemen, fällt jedoch voraussichtlich nicht aus.
Am vergangenen Samstag gastierte der baden-württembergische TV Waibstadt zum 5.Spieltag der Faustball Bundesliga in Pfungstadt. Der Tabellenfünfte galt als klarer Außenseiter und konnte dementsprechend ohne Druck in die Partie gehen. „Wir haben nichts zu verlieren und werden versuchen, zumindest einen Satz zu gewinnen“ formulierte Kai Braun das Ziel des TV Waibstadt für das Spiel.
Doch nach starker Anfangsphase und doppeltem Satzgewinn kam es im dritten Satz zu einer überraschenden Wende im Spielgeschehen. Der TV Waibstadt erwischte eindeutig den besseren Start und konnte bis auf ein 6:1 davonziehen. Das lag vor allem am Pfungstädter Spiel, das auf einmal sehr unruhig wurde. Zudem hatte Star-Angreifer Patrick Thomas mit Rückenproblemen zu tun, welche ihn vor allem bei der Angabe sichtlich einschränkten. Trainer Dieter Thomas musste reagieren und brachte die etwas erfahreneren Spieler Sebastian Thomas und Hendrik Vetter, welche er zunächst zur Schonung auf die Bank degradierte. Plötzlich gewann das Spiel der Pfungstädter wieder an Fahrt und sie kämpften sich sogar bis auf ein 10:8 heran, doch der der Waibstädter Angreifer Marco Schäfer verwandelte den Satzball souverän.
Während der Pause wurde Patrick Thomas in der Kabine am Rücken behandelt, doch aus gesundheitlichen Gründen war er gezwungen die Angabe an seinen Teamkollegen Nick Trinemeier abzugeben. Dieser agierte taktisch-klug und schaltete immer wieder aufs Neue den starken Marco Schäfer aus. Infolge dessen gingen die Sätze 4 und 5 mit 11:6 bzw. 11:8 an den TSV Pfungstadt.
Nur im 6. Satz kam es erneut zu einem Aufbäumen der Gäste. „Wir hatten vermutlich schon alle einen Gang runter geschaltet und an einen sicheren Sieg geglaubt. Doch Waibstadt machte seine Sache sehr gut und zeigten, was in ihnen steckt.“ Erläuterte Nick Trinemeier die Situation. Vor allem die Waibstädter Defensive überzeugte in dieser Phase des Spiels und so konnte der TV Waibstadt seinen zweiten Satzgewinn verbuchen.
Im siebten und letzten Satz des Spiels fand Pfungstadt jedoch zurück zur gewohnten souveränen Spielweise und gewann durch eine starke Mannschaftsleistung seinen fünften und entscheidenden Satz. „Heute war nicht unser bester Tag. Zwar hatten wir Pech, dass sich Patrick schon vor Spielbeginn am Rücken verletzt hatte, trotzdem hätten wir heute deutlich höher gewinnen müssen.“ resümierte Nick Trinemeier den Spieltag.
Am nächsten Wochenende reist die Pfungstädter Mannschaft zum TV Unterhaugstett, der momentan ohne Sieg auf dem letzten Tabellenplatz steht. Die Überraschungsmannschaft der Feldsaison sucht in der Halle immer noch nach ihrer Form, hat aber auch schon in Spielen wie gegen den TV Vaihingen gezeigt, was in ihnen steckt. Anpfiff ist am Samstag um 19 Uhr in Bad Liebenzell.
(Hendrik Vetter)
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TSV gewinnt die Oberhand gegen den TV Stammheim
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(19.11.2011) Am 4. Spieltag der 1. Bundesliga Süd standen sich der Tabellenzweite TSV Pfungstadt und der Drittplatzierte TV Stammheim gegenüber. Trotz anfänglicher Begegnung auf Augenhöhe bestimmte Pfungstadt ab dem 4. Satz das Geschehen und gewinnt 9:11 / 12:10 / 5:11 / 11:8 / 11:5 / 11:3 / 11:2
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Gastgeber TSV Pfungstadt Patrrick Thomas, Nick Trinemeyer, Hendrik vetter, Sebastian Thomas, Ajith Fernando, Torsten Stix, Thorsten Wiemer
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Die ersten beiden Sätze der Partie verlaufen sehr ausgeglichen, keine der Mannschaften kann sich entscheidende Vorteile erspielen. Insbesondere die beiden Schlagleute Patrick Thomas von TSV Pfungstadt und der Stammheimer Marc Krüger prallen immer wieder in spektakulären Blocksituationen aufeinander. Hier steht die enorme Sprungkraft von Patrick Thomas der gewieften Sicherheit von Marc Krüger gegenüber, der es immer wieder schafft, die Faust am richtigen Platz zu haben. Dennoch profitiert Pfungstadt im ersten Satz auch von 4 Anschlagfehlern des Stammheimer Angreifers. Der erste Satz geht mit 9:11 an den Gast aus Stammheim, der 2. Satz ebenso knapp mit 12: 10 an den Gastgeber.
Im dritten Satz erlangt Stammheim Zug und Zug mehr Sicherheit und verfügt über deutlich mehr Übersicht bei der Ballplatzierung in der gegnerischen Hälfte. Durch die wuchtigen Angriffsschläge von Marc Krüger, die immer wieder ihre Treffer erzielen, sowie mehrere Leinenfehler von Thomas auf der Gegenseite, kann der TV Stammheim diesen Satz klar mit 5:11 für sich verbuchen.
Im 4. Satz beginnt Pfungstadt richtig aufzudrehen, erkämpft sich trotz harter Gegenwehr einen 11:8 Satzsieg und gleicht die Partie mit 2:2 wieder aus. Dennoch hatte auch der TV Stammheim einen seiner stärksten Sätze und bewies weiterhin die bessere Übersicht und mehr Erfolg in Blocksituationen.
Im 5. Satz nimmt der immer schneller werdende Niedergang des TV Stammheim seinen Anfang. Krügers Angriffe verlieren an Wucht und Präzision und Patrick Thomas gewinnt immer häufiger die Blockduelle. Pfungstadt verschafft sich Luft und gewinnt 11:8.
Im 6. Satz wird Stammheims Schlagmann Marc Krüger, noch immer nicht ganz von einer Grippe genesen, ausgetauscht. Ohne seine einzig wirksame Angriffswaffe aber brechen die Dämme gänzlich und Pfungstadt zerlegt seinen Gast mit 11:3.
Krüger steht im letzten Satz zwar wieder auf seinem Platz, kann aber keine Akzente mehr setzen. Pfungstadt hat mittlerweile an allen Positionen so viel Sicherheit und Überlegenheit gewonnen, dass sich die Südhessen auch den letzten Satz mit deutlichen 11:2 Bällen holen.
(Jens Huthmann)
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TSV bleibt Rosenheim auf den Fersen
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(15.11.2011) Der TSV Pfungstadt sichert sich mit einem Arbeitssieg gegen den TV Öschelbronn den dritten Saisonsieg und hält damit Anschluss zum Tabellenführer aus Rosenheim. Beim 0:5-Auswärtserfolg (8:11 8:11 4:11 9:11 3:11) hat Pfungstadt auch bei durchwachsener Leistung das bessere Ende für sich
Die Zeichen vor dem Spiel waren klar. Wollte man sich in der Spitzengruppe etablieren musste der TSV eine klaren Sieg in Öschelbronn holen. Pfungstadt, auf Rang drei liegend, war zusammen mit dem MTV Rosenheim und dem TV Stammheim die einzige Mannschaft die ohne Verlustpunkte in die Saison gestartet war.
Fahrig präsentierte sich jedoch das Team aus Südhessen, spielte wenig druckvoll und ließ den TV Öschelbronn direkt davonziehen. Erst eine Punktserie gegen Ende des Satzes machte den Gewinn des Auftaktsatzes klar.
Ein Spiegelbild des ersten Satzes bot sich den Zuschauern in der Kirnbachtalhalle in den Sätzen zwei und vier. Öschelbronn hatte alle Trümpfe in der Hand den Satz zu gewinnen, konnte jedoch die entscheidenden Punkte nicht erzielen. Folglich gelang es Pfungstadt den Gegner auf der Zielgeraden noch abzufangen. Lediglich im dritten und fünften Abschnitt spielte Pfungstadt mit der gewohnten Präzision und ließ dem Gegner keine Chance.
„Das Spiel heute war sicherlich eine unserer schwächeren Auftritte in der Halle. Wir haben in fast jedem Satz Öschelbronn wegziehen lassen und im Endeffekt viel von den Eigenfehlern unseres Gegners profitiert“, war sich Thorsten Wiemer der Leistung seiner Mannschaft nach dem Spiel bewusst. „Allerdings muss man auch sagen, dass wir wenn es darauf ankam, immer die passende Antwort parat hatten.“
Verzichten musste Pfungstadt verletzungsbedingt auf Andrew Fernando, der aufgrund von Rückenbeschwerden bis auf weiteres ausfällt.
„Dieser Erfolg fällt eindeutig in die Kategorie Arbeitssieg. Aber bekanntlich fragt schon morgen keiner mehr wie der Sieg zu Stande gekommen ist“, hatte Ajtih Fernando ein versöhnliches Fazit übrig.
Zum Spitzenspiel erwartet der TSV am kommenden Samstag den TV Stammheim. Bei einem Sieg der Pfungstädter bei gleichzeitiger Niederlage Rosenheims gegen Vaihingen winkt sogar die Tabellenführung. Die Landeshauptstädter aus Stuttgart werden jedoch alles daran setzen die Punkte aus Hessen mitzunehmen. Insbesondere nach der schmerzlichen Niederlage gegen den Aufsteiger aus Waibstadt am vergangen Wochenende. In den restlichen Spielen setzte der MTV Rosenheim seine Erfolgsserie fort und besiegte den TV Unterhaugstett. Vaihingen/Enz siegte souverän gegen die FFW Offenburg.
(Hendrick Vetter)
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Pfungstadt siegreich in Offenburg
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(11.11.2011) Nach schwacher Anfangsphase bezwingt der TSV Pfungstadt dennoch die FFW Offenburg mit 5:1. Im letzten Satz stellte Pfungstadt sein „wahres Können“ unter Beweis und deklassiert Offenburg sogar mit 11:2.
Am vergangenen Samstag traten die Faustballer des TSV Pfungstadt mal wieder die Reise ins weit entfernte Offenburg an. Dort traf man auf den Tabellenvorletzten, der am ersten Spieltag der Faustball Bundesliga Süd 5:1 gegen den DM-Favoriten TV Stammheim verloren hatte. Das Team um Angreifer Stefan Konprecht war trotz des Heimvorteils klarer Außenseiter in dieser Partie.
Doch von der Außenseiter-Rolle ließen sich die Offenburger direkt im ersten Satz nur wenig beeindrucken und spielten gleich zu Beginn stark auf. Vor allem aber haperte es auf Seiten der Pfungstädter Mannschaft, die im Angriffsspiel erhebliche Probleme hatte und durch eine sehr hohe Eigenfehlerquote auffiel. „Wenn wir in einem Satz von 11 Punkten 5-6 Eigenfehler verschulden, dann kann man das auf diesem Niveau auch nicht mehr durch gute Abwehrarbeit kompensieren.“ fasst Hendrik Vetter die Situation zusammen. So ging der erste Satz mit 11:8 an den Gastgeber aus Offenburg.
Doch in den Sätzen 2 und 3 wendete sich das Blatt und Pfungstadt griff in gewohnter Stärke wieder an. Nur selten fanden die Angriffsbälle der Offenburger Angreifer die Lücke in der Pfungstädter Abwehr und auch im Angriff trumpften Thomas und Trinemeier mit gezielten Schlägen und vor allem auch Prellbällen auf. „Offenburg hatte beim Blockduell keine Chance gegen Patrick Thomas oder auch Nick Trinemeier gehabt. Beide sind sehr groß, was es für den Gegner nur sehr schwer macht, die Schläge zu blocken. Daher konnten sie fast schon frei nach Belieben die Bälle verteilen.“ erläutert Abwehr-Ass Ajith Fernando die Situation im Angriffsspiel. Aus diesen Gründen gewannen die Pfungstädter die Sätze 2 und 3 problemlos mit 11:7 bzw. 11:5.
Gleiche Bild bot sich den Zuschauern auch nach der Satzpause. Pfungstadt fand eindeutig den besseren Start nach der Pause und überrannte Offenburg förmlich mit 11:4. Im fünften und vorletzten Satz der Partie gewann die Partie allerdings erneut an Spannung. Ungenauigkeiten in der Abwehr und Inkonsequenz im Angriff ließen Offenburg erneut ins Spiel kommen und es entwickelte sich ein hart umkämpfter Satz, bei dem Pfungstadt dennoch mit 12:10 die Oberhand behielt. Im letzten Satz schien die Gegenwehr gebrochen zu sein und Pfungstadt siegte klar mit 11:2. „Im letzten Satz haben wir endlich gezeigt, was in uns steckt. Wir haben gespielt, wie bei einer unserer Übungen im Training, was wahrscheinlich auch an der mangelnden Gegenwehr der Offenburger lag. Aber dennoch hat der Trainer uns heute für den letzten Satz sehr gelobt.“ Sagte Nick Trinemeier unmittelbar nach der Partie.
(Hendrik Vetter)
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