Südmeisterschaft sichert frühzeitig Halbfinale
Südmeisterschaft sichert frühzeitig Halbfinale
Der TSV Pfungstadt kann sich durch einen Erfolg über den TV Oberndorf die Staffelmeisterschaft einen Spieltag vor Ende der Runde sichern. Mit nunmehr 13 Siegen bei keiner Niederlage machte die Pfungstädter Fünf damit auch gleichzeitig den Einzug ins Halbfinale bei den Deutschen Meisterschaften am 17./18. September klar.
Einen holprigen Start erwischte der TSV gegen den hochmotivierten TV Oberndorf. Nach der Niederlage des TVOs samstags in Offenburg zählte nur ein Sieg, um den Abstieg zu verhindern. Mit der dementsprechenden Einstellung gingen die Bayern in das Spiel und konnten sich gegen schwach spielende Pfungstädter die ersten zwei Sätze sichern.
„Wir haben nicht wirklich gut in die Partie gefunden. Das ist uns in dieser Saison schon häufiger passiert. Meistens konnten wir den Spieß dann aber noch umdrehen. Heute hat das leider nicht geklappt“, suchte Basti Thomas nach dem Spiel nach Erklärungen für den schwachen Start seiner Mannschaft.
Im Laufe der Partie konnte sich dann die Defensive besser auf die Angaben von Oliver Bauer einstellen und auch im Angriff agierte der TSV effektiver als zu Beginn. Über den 1:2-Anschluss sicherte sich Pfungstadt auch die Sätze vier bis sieben und konnte sich schlussendlich mit 5:2 den 13. Sieg der Saison sichern und bleibt damit weiterhin ungeschlagen.
„Das war heute ein hartes Stück Arbeit gegen einen starken Gegner. Selbst wenn es für Oberndorf diese Saison wieder in die zweite Liga gehen sollte, bin ich mir sicher, dass wir im Jahr darauf wieder gegen sie spielen werden“, zollte Ajith Fernando dem Gegner nach Spielende Respekt. „Nächste Woche müssen wir uns aber gehörig steigern, um gegen Unterhaugstett unsere weiße Weste zu behalten. Das wird ein echter Härtetest auf dem Weg zur DM.“
Das letzte Spiel der Saison findet am kommenden Samstag um 15 Uhr statt. Die einzige Niederlage musste der TV Unterhaugstett im Hinspiel gegen Pfungstadt einstecken und wird dafür sicher Revanche nehmen wollen.
Hendrik Vetter