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Pfungstadt müht sich zu zweitem Saisonsieg

(07.11.2010)

TSV gewinnt auswärts gegen den TSV Grafenau mit 1:5 (12:10 6:11 2:11 8:11 7:11 9:11). Vor etwa 200 Zuschauern taten sich die Südhessen lange Zeit schwer gegen kämpferisch starke Schwaben

Pfungstadt startete hochkonzentriert in die Partie und ging schnell mit 6:1 in Front. Im Laufe des Satzes arbeiteten sich Grafenau mit ihren Fans im Rücken Punkt um Punkt heran, um den Satz schließlich doch noch drehen zu können. „Es ist mir völlig unerklärlich warum wir so große Anfangsschwierigkeiten hatten. Wir starten im Prinzip hochkonzentriert und brechen dann mitten im Satz ein. Man hatte das Gefühl als hätten wir vergessen die Handbremse zu lösen“, äußerte sich Dieter Thomas nach dem Spiel.

Mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich das Pfungstädter Spiel zunehmend. Mit der Einwechslung von Hendrik Vetter stand der Defensivverbund kompakter und auch Patrick Thomas begann an seine Normalform anzuknüpfen. Immer wieder behielt Thomas in den Blockduellen die Überhand.

Auch Volker van Dawen und Thorsten Wiemer konnten nach ihren Einwechslungen mit guten Leistungen überzeugen. Van Dawen punktete im Spielschlag sicher und Wiemer entschärfte Angriffe der Grafenauer Offensive souverän.
„Heute lief es ziemlich gut. Es hat sehr großen Spaß gemacht hier vor dieser tollen Kulisse zu spielen.“, zeigte sich Thorsten Wiemer nach dem Spiel zufrieden mit seinem Auftritt.

Knapp wurde es noch ein Mal im sechsten Satz. Patrick Thomas durfte sich zum vermeintlichen Feierabend verabschieden, um dann Mitte des Satzes doch wieder ran zu müssen. Nick Trinemeier konnte in der Angabe nicht überzeugen und Grafenau konnte sich auf 9:5 absetzen. Nach dem Wechsel erzielte Pfungstadt die letzten sechs Punkte des Spiels und konnte sich somit über einen Sieg der Marke Arbeitssieg freuen.

In der Tabelle arbeitete sich der TSV nun auf den dritten Rang vor. Am kommenden Samstag ist dann Tabellenführer Stammheim in Pfungstadt zu Gast.
„Am nächsten Wochenende wird sich zeigen, ob wir auch in der Halle zu den Spitzenmannschaften gehören. Mit Stammheim am Samstag und sonntags in Öschelbronn steht uns ein wegweisendes Wochenende bevor.“, blickt Ajith Fernando voraus.

Das Spitzentrio in der Süd-Bundesliga komplettiert Vaihingen/Enz, Öschelbronn und Rosenheim stehen im Mittelfeld. Offenburg, Grafenau und NLV Vaihingen gelang bis jetzt noch kein Erfolgserlebnis und somit bilden diese drei Teams das Tabellenende.

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